Wir lieben Käse! Alles über Käse mit Die Holzwarenfabrik

Wir lieben Käse! Alles über Käse mit Die Holzwarenfabrik 

Käse gibt es in unzähligen verschiedenen Varianten, Geschmäckern und Konsistenzen. Bei vielen von uns steht er täglich auf dem Tisch oder wird zum Kochen benutzt. Doch wie wird Käse eigentlich hergestellt, wie viele Sorten gibt es und was kann man mit Käse alles Köstliches herstellen? Wir von Die Holzwarenfabrik verraten es dir. 

 

Spekulatiusformen und Spekulatiusteig

Wie wird Käse hergestellt?  

Seit etwa 6.000 bis 8.000 Jahren wird Käse von Menschen hergestellt und inzwischen kennt man über 5.000 verschiedene Käsesorten auf der Welt. Die grundsätzliche Herstellungsart von Käse hat sich allerdings seit den ersten geglückten Versuchen in der Jungsteinzeit nicht verändert – Die Holzwarenfabrik verrät dir, wie Käse eigentlich entsteht. 

 

Grundlage von Käse ist in den meisten Fällen Kuhmilch, aber auch Ziegen-, Schafs- oder Büffelmilch werden verwendet. Vier verschiedene Herstellungsarten ergeben unterschiedliche Käsesorten in Geschmack und Konsistenz. Unterschieden werden: Sauermilchkäse wie etwa Frisch- oder Hüttenkäse, Labkäse wie Schnittkäse oder Weichkäse, Molkeneiweißkäse wie Ricotta und Schmelzkäse, also Käsezubereitungen mit speziellen Schmelzsalzen und Zusätzen. Für ein Kilo Käse wird, je nach Sorte und Herstellungsverfahren, etwa das 4- bis 16-fache an Milch benötigt. Die Milch wird vor der Herstellung zu Käse auf mikrobielle Belastung geprüft, entrahmt oder mit Rahm angereichert und pasteurisiert. Letzteres entfällt bei der Herstellung von so genanntem Rohmilchkäse.

 

Die verwendete Milch kann entweder durch den Zusatz von Lab, einem Enzym aus dem Kälbermagen oder bestimmte biotechnologisch hergestellte Bakterienkulturen, 

oder durch Säuern zur Gerinnung gebracht werden. Letzteres funktioniert durch das Hinzugeben von Milchsäurebakterien. Den ganzen Prozess und die anschließende Reifezeit nennt man auch das „Dicklegen“ der Milch. 

Es folgt das „Schneiden“, bei dem Molke und der sogenannte Käsebruch getrennt werden. Je mehr Molke entfernt wird, umso trockener ist der Käsebruch und härter später der Käse. Der Käsebruch wird in die gewünschte Käseform gegeben und kann nun reifen. Zusätze wie Schimmelpilze, Hefe oder bestimmte Bakterienkulturen unterstützen diesen Vorgang auf individuelle Weise und führen letztendlich zu bekannten Käsespezialitäten wie Gorgonzola, Roquefort oder Brie. 

Die Reifedauer kann einige Tage, Wochen oder gar mehrere Jahre, wie etwa bei hochwertigem Parmesan, betragen. Frischkäse ist, wie der Name verrät, von der Reifung ausgenommen. 

Käsevielfalt: Beliebt auf der ganzen Welt 

Käse kennt, liebt und isst man auf der ganzen Welt. Egal ob pur, als Kochzutat oder in speziellen Kombinationen: Käse begeistert rund um den Globus. Die Holzwarenfabrik wirft einen Blick auf die internationale Beliebtheit von Käse! 

 

Pro Jahr isst jeder Deutsche etwa 25 kg Käse, meldet statista. Die Franzosen liegen bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 26 kg und auch die Isländer, Finnen und Schweizer essen deutlich mehr als 20 kg Käse pro Jahr und Person. Die USA sind vor Deutschland und Frankreich der größte Käseproduzent der Welt und erzeugen pro Jahr etwa 5 Millionen Tonnen der würzigen Köstlichkeit. 

Die Deutschen lieben am meisten den Gouda und verzehren etwa 4 kg davon im Jahr. Auch beliebt sind Camembert, Emmentaler und Butterkäse. Die Schweizer bevorzugen den Gruyère, die Franzosen den Comté und die Briten den Cheddar. Weltweit liegt der Mozzarella auf Platz eins – er wird auch besonders häufig fürs Kochen verwendet. 

 

Weltweit gibt es einige bekannte Gerichte, die ihren Geschmack aus der Hauptzutat Käse ziehen. 

In der Schweiz zum Beispiel liebt man das Käsefondue. In einem Topf wird eine Käsemischung, je nach Region aus unterschiedlichen Sorten, zusammen mit Weißwein, Gewürzen und etwas Kirschwasser geschmolzen. Nun kann in mundgerechte Teile geschnittenes Brot hineingetunkt und genossen werden. 

 

In den USA und auch in Großbritannien sind Macaroni and Cheese oder kurz, „Mac ‘n‘ Cheese“, ein schnelles und beliebtes Gericht in der Alltagsküche. Hierfür werden Makkaroni gekocht und mit einer mit Käse angereicherten Béchamelsauce vermischt. Dann wird das Ganze noch einmal mit Käse, meistens Cheddar, überbacken und als Hauptgericht oder Beilage zum Barbecue gegessen. 

 

In der griechischen Küche findet der in Salzlake eingelegte und gereifte Feta in vielen Gerichten Verwendung. Feta besteht im Original nur aus Schafsmilch und ist von leicht bröseliger Konsistenz und würzig-mildem Geschmack. Inzwischen gibt es Feta aber auch als eine Mischung aus Schafs- und Ziegenmilch für noch mehr Würze oder aus reiner Kuhmilch für eine milde Variante. Die Griechen essen ihren Feta gerne paniert oder mit Tomate im Ofen geschmort als Vorspeise, machen ihn mit Tomaten, Paprika, Oliven und Peperoni zu einer Hauptzutat des berühmten griechischen Salates oder füllen mit ihm Teigtaschen, Fleischspezialitäten oder Gemüse. 

 

Die Italiener lieben und verwenden Käse in vielen Formen und Geschmäckern. Vom milden, cremigen Mascarpone bis hin zum besonders intensiven Parmesan: Kein italienischer Genuss ohne Käse! Ein sehr einfaches Gericht, das aber vom Einsatz des richtigen Käses lebt, sind die „Spaghetti cacio e pepe“, was übersetzt einfach „Spaghetti mit Käse und Pfeffer“ bedeutet. Hierfür wird würziger Pecorino verwendet, ein Hartkäse aus Schafsmilch, der besonders nussig und zitronig schmeckt. Aus der abgeschöpften Flüssigkeit bei der Herstellung des Pecorinos wird übrigens traditionell Ricotta gemacht! 

Käsebrett aus Holz: Käsespezialitäten stilvoll serviert 

Wir von Die Holzwarenfabrik lieben Käse in all seinen Formen und Geschmäckern. Ob zum Frühstück oder Abendbrot, als Zutat beim Kochen oder als Snack zwischendurch: Käse steht bei uns fast täglich auf dem Tisch. Zum Servieren verwenden wir am liebsten ein spezielles Käsebrett aus Holz. Denn auf dem natürlichen Material sieht der Käse nicht nur sehr dekorativ aus, sondern lässt sich auch besonders gut schneiden. Außerdem sorgt Holz dafür, dass der Käse schnell seine Umgebungstemperatur annimmt und so sein Aroma optimal entfalten kann, denn es kühlt den Käse nicht weiter, wie es etwa ein Stein- oder Porzellanuntersetzer tut. Holz ist außerdem geschmacksneutral, lebensmittelsicher und hygienisch – ein ideales Material zum Servieren vieler Köstlichkeiten. 

 

Bei Die Holzwarenfabrik findest du Servier- und Käseteller in vielen verschiedenen Größen, so dass du vom Lieblingskäse beim Abendbrot bis hin zur Käseplatte für eine ausführliche Degustation alles stilvoll servieren kannst. Die unterschiedlich verwendeten Holzarten wie Ahorn, Walnuss- oder Kirschholz machen es möglich, ganz nach persönlichem Geschmack und vorhandener Einrichtung den passenden Holzteller zu wählen.

 

Wenn du noch mehr über internationale Spezialitäten wissen möchtest, sieh dir auch gerne unseren Magazin Beitrag „Selbstgemacht! Tarte, Quiche und mehr: Gebäcke aus aller Welt“ an. 


27.09.2022

Tina

Vorheriger Artikel Nächster Artikel

  • Tina Kotthaus