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Selbstgemacht! Einkochen – Köstliches Pflaumenmus mit Die Holzwarenfabrik

Selbstgemacht! Köstliches Pflaumenmus einkochen mit Die Holzwarenfabrik 

Wir alle lieben süßen Brotaufstrich – und Marmelade, Konfitüre und Fruchtmus stehen ganz oben auf der Genussskala. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre und wie lässt sich im Handumdrehen ein köstliches Pflaumenmus selbst kochen? Wir verraten es dir!

Spekulatiusformen und Spekulatiusteig

Marmelade, Konfitüre und Fruchtmus

Marmelade, Konfitüre und Fruchtmus sind nicht nur als süßer Brotaufstrich beliebt, sondern verfeinern auch Pfannkuchen, Müsli, Quarkspeisen und andere Desserts. Im Jahr 2020 hat fast die Hälfte der befragten Deutschen mindestens einmal die Woche Marmelade, Konfitüre oder Fruchtmus gegessen, meldet statista. Der konzentrierte, süße Fruchtgeschmack begeistert in allen Geschmacksrichtungen – von Aprikosen über Kirschen und Waldfrüchte bis hin zum Rhabarber lassen sich fast alle Fruchtsorten einkochen und zu Fruchtaufstrich verarbeiten.

Doch was muss man beim Einkochen von Früchten beachten? Was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen Marmelade, Konfitüre und Fruchtmus? Und wie kannst du den Überschuss an Pflaumen und Zwetschgen aus dem Garten oder die glänzenden Früchte vom Wochenmarkt auf leckerste Weise verarbeiten? Wir verraten es dir. 

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre?

Wusstest du, dass sich eigentlich nur eine bestimmte Sorte an Fruchtaufstrich „Marmelade“ nennen darf? Auf Bestreben der Briten, die als „Marmalade“ traditionell einen süßen Aufstrich aus Orangen und Orangenzesten bezeichnen, gab es im Jahr 1979 eine EU-Verordnung, die bestimmte, dass sich nur Erzeugnisse mit mindestens 20 % Zitrusfrucht Anteil offiziell auch Marmelade nennen dürfen. Eine kleine Ausnahme erlaubt es, auf Wochen- und Handwerksmärkten selbst hergestellte Fruchtaufstriche in kleinen Mengen als „Marmelade“ verkaufen zu dürfen. Alle anderen Fruchtaufstriche müssen sich Konfitüre, oder Fruchtaufstrich nennen und werden unter diesem Namen im Verkauf vertrieben. Auch hier verrät der verwendete Name des fertigen Produktes wieder etwas über die Zusammensetzung: Eine Konfitüre muss zum Beispiel zu mindestens 350 g Fruchtanteil auf ein Kilo Produkt bestehen. Möchte sie den Zusatz „extra“ führen, müssen es schon 450 g oder mehr sein. Unter den Namen „Fruchtaufstrich“ fallen somit alle anderen Fruchterzeugnisse, die keine der anderen Vorgaben erfüllen.


Egal, ob nun Marmelade, Konfitüre oder Fruchtaufstrich: Die verwendeten Früchte müssen gelieren, um die richtige Konsistenz zu bekommen. Dafür sorgen so genannte Pektine, Bestandteile der Pflanzenzellen, die dort eine bindende und festigende Funktion haben und beim Einkochen der Früchte für den Geliereffekt sorgen. Früchte haben einen unterschiedlich hohen Anteil an Pektinen: Während Johannisbeeren und Blaubeeren einen hohen und Aprikosen und Pflaumen einen mittleren Anteil an Pektinen besitzen, haben Erdbeeren und Kirschen einen geringen Anteil und mussten somit vor der Erfindung des Gelierzuckers, dem zusätzliche Pektine zugesetzt sind, über viele Stunden unter stetigem Rühren eingekocht werden, bis sie die richtige Konsistenz erreichten.

Was brauche ich zum Einkochen und Passieren?

Wir bei Die Holzwarenfabrik lieben es, zu jeder Jahreszeit die Früchte der Saison einzukochen. Du findest bei uns viele Küchenhelfer aus Holz, die dir beim Zubereiten von Marmelade, Konfitüre oder Fruchtmus behilflich sind.

Um einkochen zu können, musst du deine Früchte vorbereiten. Waschen, entstielen, entsteinen und zerkleinern – eine sorgfältige Vorbereitung sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis nach dem Kochen.


Mit dem großen Tranchierbrett aus Buche hast du genau das richtige Schneidebrett für viele deiner Küchenarbeiten. Der umlaufende Saftfang fängt beim Schneiden austretende Flüssigkeiten sicher auf und hält so deine Arbeitsplatte sauber. Das massive Buchenholz toleriert auch dauerhafte und kräftige Schneidearbeiten ohne Probleme. Ideal für das Verarbeiten von saftigen Früchten!


Unser Passierpilz aus Buche hilft dir bei der Herstellung von Konfitüren ohne Fruchtstücke und Kerne. Du kannst mit seiner Hilfe dein Fruchtmus durch jedes noch so enge Sieb drücken und so eine besonders geschmeidige Konfitüre kochen. Oder du passierst deine fertige Konfitüre am Ende des Kochprozesses, um letzte Stückchen zu entfernen – da Holz ein schlechter Wärmeleiter ist, kannst du unseren Passierpilz aus Buche auch für die Arbeit mit heißen Flüssigkeiten gefahrlos verwenden. Auch bei der Herstellung von Cremesuppen kann er dir behilflich sein.


Du möchtest eine richtig traditionelle Marmelade aus Orangen oder Zitronen herstellen? Kein Problem! Mit dem Limonenauspresser oder dem Orangenauspresser aus Holz hast du genau das richtige Werkzeug, um deine Zitrusfrüchte leicht und effektiv auszupressen. Auch für die Herstellung von Cocktails oder Limonaden kannst du sie perfekt verwenden.


Unsere große Auswahl an Kochlöffeln aus Holz ermöglicht dir ein stetiges und schonendes Umrühren deiner Köstlichkeiten im Topf. Wenn du Konfitüren oder Fruchtmus mit Stückchen kochst, eignet sich ein Kochlöffel mit Loch in der Mitte am besten, denn so kann die Fruchtmasse beim Umrühren im Topf am besten zirkulieren. Ein Holzkochlöffel zerkratzt deinen Topfboden nicht, erhitzt sich auch beim Einsatz in kochenden Flüssigkeiten nicht und gibt keine unerwünschten, synthetischen Stoffe ans Kochgut ab. Entdecke unsere Auswahl an Küchenhelfern, die dir nicht nur beim Einkochen, sondern auch bei vielen anderen Aufgaben in der Küche behilflich sind.

Pflaumenmus selber machen

Zwetschgen und Pflaumen haben gerade Hochsaison – und wie könnte man sie besser genießen als eingekocht zu köstlichem Zwetschgen- oder Pflaumenmus? Sein dichter, süßer und unnachahmlich würziger Geschmack macht Pflaumen- und Zwetschgenmus zu einer echten Delikatesse.

Pflaumenmus hat weiterhin die Besonderheit, dass es ohne die Verwendung von Gelierzucker auskommt und einen deutlich geringeren Zuckeranteil als Konfitüren und Marmeladen besitzt. Für klassisches Pflaumenmus wird nie mehr als ein Viertel der verwendeten Fruchtmenge an Zucker zugegeben. Außerdem kochen wir bei Die Holzwarenfabrik unser Pflaumenmus nicht im Topf ein, sondern lassen es im Ofen brutzeln – wir versprechen dir, du wirst begeistert sein. Wir verraten dir unser Lieblingsrezept, das mit nur zwei Zutaten auskommt und bis auf ein wenig Zeit nichts weiter benötigt!

Zutaten für ein großes Glas Pflaumenmus: 

  • 2 kg reife Pflaumen (oder Zwetschgen)

  •  300 g Zucker

Zubereitung:


Die Pflaumen waschen und entsteinen. Dafür einfach mittig aufschneiden und den Kern entfernen. Die halbierten Pflaumen in einen Bräter oder eine ofenfeste Auflaufform geben und mit dem Zucker bestreuen. Mit einem Holzlöffel gründlich durchmengen und mindestens zwei Stunden, am besten aber über Nacht, zugedeckt stehen lassen.


Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen und den Bräter auf mittlerer Schiene in den Ofen geben. Etwa zwei Stunden garen lassen. In der ersten Stunde einen Holzkochlöffel zwischen die Ofentür klemmen, damit Flüssigkeit entweichen kann.


Die gegarten Pflaumen mit einer Gabel oder einem Zauberstab zu einem Mus verarbeiten. Noch heiß in ausgekochte Gläser füllen – fertig!


Genieße dein selbst gemachtes Pflaumenmus zu Mehlspeisen wie Germknödeln, Pfannkuchen oder mit frischer Butter auf einer Scheibe knusprigem Brot.


Guten Appetit!





28.09.2021

Tina

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  • Tina Kotthaus