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Selbstgemacht! Alles in Butter: wir verraten dir, wie du ganz einfach streichzarte Butter selber machen kannst

Selbstgemacht! Alles in Butter: wir verraten dir, wie du ganz einfach streichzarte Butter selber machen kannst

Spekulatiusformen und Spekulatiusteig

Wer liebt sie nicht? Butter ist einfach köstlich. Ihr vollmundiger Geschmack ist unnachahmlich lecker und beim Backen, Kochen oder Verfeinern unersetzlich. Und Butter ist überraschend vielseitig! Wusstest du, dass es Süßrahmbutter und Sauerrahmbutter gibt? Und wie viele Liter Milch für ein Päckchen Butter gebraucht werden? Wir von Die Holzwarenfabrik werfen einen genauen Blick auf die Butter und ihre Verwendung in der Küche. Und weil wir sie so lieben, machen wir sie direkt selber und bringen sie mit Butterformen in hübsche Formen!

Wie wird Butter hergestellt?

Butter steckt in vielen Backwaren, verfeinert Saucen und ist köstlich auf frischem Brot. Wie beliebt Butter ist, zeigt der Jahreskonsum der Deutschen an Butter: fast 6 Kilo verbraucht jeder von uns im Jahr! Doch wie wird Butter eigentlich hergestellt?

Für ein Stück Butter von 250 g braucht es bis zu 5 Liter frische Milch. Die Milch wird zuerst pasteurisiert, also kurze Zeit hoch erhitzt, um sie keimfrei zu bekommen. Danach wird sie mittels einer Zentrifuge in Sahne und Magermilch getrennt. Aus der Sahne wiederum entsteht durch stetiges Schlagen die Butter: die kleinen Fettkügelchen der Sahne formen sich nach und nach unter stetigem Schlagen zu Butterkugeln. Übrig bleibt die Buttermilch.

Die Arbeit des Schlagens wird heute von modernen und effektiven Maschinen übernommen, während man früher so genannte Butterfässer verwendet hat: meist handelte es sich um hohe Holzfässer, in denen der Rahm mittels eines Stößels mit Muskelkraft geschlagen werden musste. Auch die Buttermilch musste von Hand abgeschöpft und die Butter danach gewaschen, also von kleinen Resten Buttermilch befreit werden, um sie haltbar zu machen. Alles in allem war Butter so aufgrund des hohen Einsatzes an Milch, der damit verbundenen Arbeit zur Herstellung und des Nährwertes nicht nur eine Delikatesse, sondern auch ein wertvolles Nahrungsmittel, welches nicht alltäglich und durchaus teuer war.

Butter selber machen 

Möchtest du auch einmal in den Genuss frischer, selbst gemachter Butter kommen? Eine kleine Menge Butter kannst du ganz einfach zu Hause selber herstellen! Alles, was du brauchst, ist Sahne und Muskelkraft. Wir verraten dir, wie das geht. 


Du brauchst für 100 g Butter: 

  •  250 ml frische Sahne, am besten in Bio-Qualität

  • Ein Schraubglas mit Deckel 

Mit dem Einsatz der Sahne sparen wir uns das Entrahmen der frischen Milch. So geht es ein wenig schneller. Die Sahne kommt in das Schraubglas, welches fest verschlossen werden muss. Dann braucht es eigentlich nur noch vollen Körpereinsatz: Das Glas muss geschüttelt werden! Nach einiger Zeit wird die Sahne steif – nun heißt es, nicht aufhören. Wenn du fleißig weiter schüttelst, wird die Schlagsahne irgendwann klumpig und verfärbt sich gelb. Noch einige Zeit später trennt sie sich in Butter und Buttermilch. Gieße die Buttermilch immer wieder ab und schüttle das Glas weiter, bis keine Flüssigkeit mehr austritt. Fertig!

Die selbst gemachte Butter ist allerdings nicht so frei von Buttermilch, wie es die industrielle Herstellung schafft. Du kannst sie entweder innerhalb von zwei Tagen aufbrauchen oder du wäschst die Butter, wenn du sie weiterverarbeiten oder länger aufbewahren möchtest. Gib deine Butterkugel in eine Holzschüssel und gieße Eiswasser darüber. Nun musst du die Butter kneten. Es tritt Buttermilch aus, die das Eiswasser trübe werden lässt. Wechsle das Wasser und wiederhole das Ganze bis das Wasser klar bleibt. Nun hast du eine Butter, die sich wunderbar weiterverarbeiten oder verfeinern lässt und sich im Kühlschrank bis zu zwei Wochen hält. Bewahre deine Butter in einem sauberen Gefäß auf und benutze am besten ein Buttermesser zur Entnahme.

Wie wäre es auch, die Butter fürs Sonntags- oder Osterfrühstück mit den Liebsten besonders dekorativ zu präsentieren? Egal, ob du dafür gekaufte oder deine selbst hergestellte Butter verwendest, mit den Butterformen von Die Holzwarenfabrik kannst du im Handumdrehen eine außergewöhnlich leckere Deko für deinen Tisch zaubern!

Welche Buttersorten gibt es?

Der Klassiker aus dem Supermarkt ist wohl die „mildgesäuerte deutsche Markenbutter“. Strenge Kriterien regeln, wann sich eine Butter so nennen darf: Der Milchfettanteil der fertigen Butter muss bei mindestens 82 % liegen, während gleichzeitig höchstens 16 % Wasser enthalten sein dürfen. Zusätzlich wird die Butter anhand vieler weiterer Kriterien bewertet: Aussehen, Geschmack, Textur und Geruch werden genauso geprüft wie die Streichfähigkeit und der Ph-Wert. Erst, wenn die Butter in all diesen Kategorien Spitzenbewertungen erhalten hat und die Prüfung monatlich wiederholt besteht, darf sie sich „Deutsche Markenbutter“ nennen.

Mildgesäuert bedeutet, dass der Butter während des Herstellungsprozesses Milchsäurebakterien zugesetzt werden, die für den charakteristischen Geschmack verantwortlich sind. Sauerrahmbutter enthält noch mehr dieser Bakterien und schmeckt daher noch frischer und leicht säuerlich. Eine Delikatesse auf frischem Brot! Süßrahmbutter wiederum verdankt ihren milden und sahnigen Geschmack dem Fehlen der Milchsäurebakterien. Süßrahmbutter eignet sich so besonders gut als milder Brotaufstrich unter Honig oder Marmelade und ist ideal zur Herstellung süßer Backwaren geeignet.

Butter verfeinern

Ein Klassiker unter den verfeinerten Buttersorten ist die Salzbutter. Besonders in Frankreich ist diese Form der Butter weit verbreitet. Die Butter wird mit groben Salzkörnern, oft Meersalz, vermengt. Besonders lecker ist Salzbutter auf frischem Brot oder zum Verfeinern von Kartoffeln und Gemüse. Lass einfach einmal ein großes Stück Salzbutter über frischen Pellkartoffeln schmelzen und genieße das feine Aroma dieser einfachen Kombination! Auch in der Patisserie findet Salzbutter zur Herstellung von Salzkaramell oder beim Backen Verwendung. Ein Klassiker der bretonischen Küche, die besonders viel mit Salzbutter arbeitet, ist der „Kouign amann“, was schlicht „salziger Butterkuchen“ bedeutet.

Eine weitere Variante der Butter ist die Kräuterbutter, die wir vor allem vom Grillen und Kochen kennen! Hierfür wird Butter mit Kräutern und Gewürzen vermengt und oft in kleinen Portionen angeboten, die ideal sind, um sie schnell dosiert einzusetzen.

Wir haben ein tolles Rezept für köstliche Kräuterbutter für dich, die sich sowohl für das Verfeinern von Steak oder Grillfleisch bestens eignet, wie auch für den Einsatz am Gemüse oder auf dem Baguette!

Du brauchst:

  • 150 g Butter

  • eine Knoblauchzehe 

  • eine Handvoll Basilikum 

  • einen kleinen Bund Schnittlauch 

  • Meersalz, grob oder fein 

Die Butter bei Raumtemperatur weich werden lassen. Knoblauch, Schnittlauch und Basilikum fein hacken und gleichmäßig unter die Butter rühren. Je nach Geschmack mit Meersalz würzen. Fertig!

Besonders schön und praktisch ist die Kräuterbutter in kleinen, vorgefertigten Portionen. Wir haben unsere selbst gemachte Kräuterbutter mit den Durchstoßbutterförmchen von Die Holzwarenfabrik in Form gebracht! Dafür gibst du die Kräuterbutter in die Form und streichst sie mit einem Buttermesser glatt. Dann wird das Förmchen kühl gestellt bis die Butter fest ist. Nun einfach mit dem Stempel herausdrücken! Fertig ist die kleine Kräuterbutterportion mit Motiv.

Siehst du, wie überraschend vielseitig die Butter ist? Probiere dich doch einmal durch alle Sorten und entdecke deine persönliche Lieblingsbutter. Viel Spaß beim Schlemmen wünscht Die Holzwarenfabrik


24.02.2021

Tina

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  • Tina Kotthaus